Wieder ist eine Woche auf dem Bau vorüber, eine Woche in welcher wir wieder fleissig am Arbeiten waren. Ein Teil des Erdgeschosses wurde gestellt und das Gelände wird aktuell verfüllt …

Montag, 7. August 2006
Nachdem wir am Freitag die Kellerdecke gelegt haben, treffen wir uns wieder um 7 Uhr an der Baustelle. Heute soll die Kellerdecke betoniert werden, bevor wir allerdings dazu kommen müssen noch einige Dinge erledigt werden.
Während ich noch die letzten Leerrohre in die Decke einziehe trinken die anderen noch schnell den ersten Kaffee. Schon kann es losgehen mit den Bewährungsmatten welche geschnitten und nach Plan auf die Kellerdecke gelegt werden müssen. Während mein Cousin und Christoph die Matten rüber tragen binde ich diese mit Bindedraht fest so dass diese sich später nicht verschieben oder hochbiegen können.
Anschliessend schalen wir das Treppenhaus ab, Ivonne und mein Cousin schäumen die Kellerdecke von unten ab so dass kein Beton in den Keller laufen kann. Bereits vor 12 Uhr haben wir unsere Arbeiten erledigt und warten bis 14 Uhr auf den Beton.
Die Pumpe ist pünktlich am Bau, der Betonwagen selbst lässt, wie bereits bei den Kellerwänden, auf sich warten und trifft erst eine Stunde zu spät ein. Nachdem nun alles aufgebaut ist, ist auch noch die Pumpe verstopft und muss erst einmal gereinigt werden. Durch diese Verzögerungen kommen wir erst nach 16 Uhr dazu die Decke zu betonieren, hier kommt es zu keinen Auffälligkeiten und wir kommen recht gut voran.

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Dienstag, 8. August 2006
Pünktlich um 5:30 klingelt der Wecker. Mein erster Gedanke gilt meinen Ohren denn ich hoffte nicht richtig zu hören: Regnet es draussen? Leider ja, dennoch fahren wir alle los um pünktlich gegen 7 Uhr an der Baustelle zu sein. Nachdem wir den Transporter mit neuem Material (welcher schon am Bau steht) ausgeladen haben (natürlich im Regen), legten wir als erstes einmal eine ausgiebige Kaffeepause ein, denn die Wolken möchten sich zunächst einmal entleeren. Das ist kein Regen, das ist eine Flutwelle von oben. Naja, gegen 8 Uhr hört es dann langsam auf zu regnen und wir können endlich anfangen zu arbeiten.
Wir teilen uns in 2 Gruppen auf, die eine hälfte trägt die Steine für das Erdgeschoss und die Deckenstützen ins Erdgeschoss, ich fahre zum Baumarkt um noch einige Dinge zu holen / zu klären. Zurück am Bau beginnen wir direkt mit dem Stellen der Wände des Erdgeschosses.
Glücklicherweise kommt gegen Mittag die Sonner heraus und das Arbeiten wird doch noch angenehm, am Ende des Tages hat der ein oder andere sogar einen Sonnenbrand.
Am Abend mussten wir leider feststellen, dass wir unser Tagesziel nicht ganz erreicht haben, allerdings sind die grossen Dinge wie die Öffnungen für Fenster und Haustüre zum Grossteil fertig, so dass wir uns darauf einigen, dass der Tag in anbetracht des Wetters doch ganz gut verlaufen ist.
Eigentlich sollte der Erdbauer heute Nachmittag mit dem Verfüllen des Grundstückes anfangen (dies hatte er zugesagt) allerdings hat er bisher nur seinen Bagger an die Baustelle gebracht, verfüllt wurde noch nix ;(

 

Mittwoch, 9. August 2006
Nach dem doch eher durchwachsenen gestrigen Tag hoffen wir natürlich alle auf einen trockenen und erfolgreichen Tag. Nachdem wir, etwas verspätet aufgrund eines “kleinen Spritproblems” an der Baustelle angekommen sind, konnten wir allerdings nicht direkt mit dem Stellen des Erdgeschosses beginnen.
Als erstes mussten wir die Styroporblatten vor die Isolierung der Kellerwände stellen, damit der Tiefbauer gemeinsam mit seinen Helfern das Gelände verfüllen konnte. Da diese Arbeiten am Anfang doch eher chaotisch und unkoordiniert von Seiten des Tiefbauers von statten ging haben wir hiermit gut 2 Stunden Zeit vergeudet und konnten erst recht spät mit den Arbeiten im Erdgeschoss beginnen.
Dennoch war es uns möglich unser Tagesziel zu erreichen und alle Wände so weit hochzuziehen bis wir den Hauswirtschaftraum und die Garage ans Haupthaus anbinden müssen. Da dies erst nach dem Verfüllen des Garagenbereiches möglich ist, warten wir nun also auf den Tiefbauer welcher zu diesem Zeitpunkt fleissig verfüllt.

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Donnerstag, 10. August 2006
Heute sollen nur kleinarbeiten auf uns warten. Gemeinsam mit Christoph ist geplant den Revisionsschacht für das Abwasser zu setzen, ein paar Steine müssen noch gestellt werden und die allgemeine Ordnung wieder hergestellt werden.
Als erstes bringt Christoph gemeinsam mit meinem Bruder Oli die Lichtschächte an die Kellerfenster an. Während dessen stelle ich oben die restlichen Steine, Ivonne und Thorsten schneiden im Keller die Styroporreste so ab, dass der Verputzer später direkt arbeiten kann (wenn das nur mal so weit wäre *g*).
Hr. Kellershof (Tiefbauer) schmeisst einmal mehr den kompletten Plan um und möchte nun mit seinem Bagger genau dort vorbei, wo unser Material liegt. Also räumen wir dies so weit wie möglich weg. Die ganzen Matten, welche in den Garagenboden eingearbeitet werden sollen, möchte dieser mit seinem Bagger und Ketten weg heben, damit er durchkommt. Laut seiner Aussage ist das alles überhaupt kein Problem, es geht nichts kaputt dabei und wird überall so gemacht. Das ganze endet in einem lustigen Matten-Mikado, wie auf dem unteren Bild zu sehen.
Gegen 10 Uhr beginnen wir mit dem Stellen des Revisionsschachtes und verlassen gegen 14 Uhr alle die Baustelle, unsere Woche ist vorbei.

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Freitag / Samstag (11. – 12. August 2006)
Es regnet!
Der Erdbauer kann kaum was machen da der Boden sich in dieser Verfassung nicht verfüllen lässt. Das dumme ist nur, dass wir nicht weiter machen können, bevor dieser fertig ist.
Wir hoffen, dass der Wettergott doch noch ein Einsehen mit uns hat und werden uns das ganze morgen noch einmal ansehen.

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